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VW Golf V - Kaufberatung

Der meistverkaufte VW Golf V ist (Stand Mitte 2004) ein 4-türiger Trendline mit 1.9 TDI (77 kw) in reflex-silbermetallic, mit Klimaanlage, Radio RCD300 und kleinem Winterpaket. Hier finden Sie Tips und Hinweise, die die Auswahl eines gebrauchten Golf V erleichtern sollen.
 
Was Sie hier nicht finden werden sind Hinweise, ob der Preis angemessen ist. Bitte sehen Sie auch von entsprechenden e-Mails an mich ab. Der Golf V wurde in 3 Karosserievarianten, in 4 Ausstattungslinien und mit 16 verschiedenen Motoren gebaut. Das gibt alleine 192 Varianten. Dazu kommen noch zig Ausstattungsoptionen, die zusammen mit Kilometerleistung, Alter und Pflegezustand den Preis eines Wagens beeinflussen.

Pfeil rechts Karosserie
Pfeil rechts Motor/Getriebe
Pfeil rechts Ausstattung
Pfeil rechts Radio

 
 

Karosserie

2-türer
4-türer
Zweitürer oder Viertürer ist hier die Frage. Dazwischen lagen ca. 700 EUR Aufpreis. Die etwas gewöhnungsbedürftige Easy-Entry-Funktion ermöglicht auch beim 2-türer einen recht guten Einstieg nach hinten. Beim 4-türer ist natürlich das Montieren eines Kindersitzes viel einfacher. Und die hinteren Fenster lassen sich dort öffnen. Die Entscheidung würde ich davon abhängig machen, wie oft man den Wagen mit mehr als 2 Personen nutzt. Die 4 Türen lassen sich mit und ohne elektrische Fensterheber (hinten) bestellen. Ein genereller Nachteil von 2-türern ist außerdem die wesentlich längere Tür. Dadurch lassen sich die Türen in engen Parklücken nicht so weit öffnen, wie beim 4-türer.
 

Motor/Getriebe

  Ab ca. 15.000km fährt man mit einem TDI meistens günstiger als mit einem Benziner. Die genaue Amortisationsgrenze ist von vielen Faktoren abhängig:
 
Motor 1.4 1.4 1.4 FSI 1.6 8V 1.6 FSI 1.4 TSI 1.4 TSI 2.0 FSI 1.4 TSI 2.0 TFSI 3.2 V6 2.0 SDI 1.9 TDI 1.9 TDI 2.0 TDI 2.0 TDI
kW 55 59 66 75 85 90 103 110 125 147 184 55 66 77 103 125
PS 75 80 90 102 115 122 140 150 170 200 250 75 90 105 140 170
Nm 126 132 130 148 155 200 220 200 240 280 320 140 210 250 320 350
EU l/100 km 6,9 7,0 6,3 7,3 6,6 6,3 7,1 7,8 7,3 8,1 10,7 5,3 5,1 5,1 5,5 6,0
max l/100 km 8,0 8,5 7,1 8,5 8,8 8,9 8,8 9,8 9,5 10,3 12,6 - 6,9 6,9 7,2 7,3
min l/100 km 6,3 5,8 6,2 6,2 6,4 5,2 6,2 6,7 6,0 7,2 7,8 - 4,6 4,9 5,0 4,9
Vmax [km/h] 164 168 174 184 192 197 205 209 220 235 250 163 176 187 203 220
0-100 km/h [sec] 15,2 13,6 12,9 12,1 11,0 9,7 9,4 8,9 7,7 7,3 6,6 (16,7) 12,3 11,7 9,6 7,9
60-100 im 4.Gang 13,0 13,9 - 12,2 11,3 7,6 - 7,4 6,0 5,4 - - 9,9 8,4 6,6 5,5
db(A) bei 130 71 71 71 72 71 72 70 71 72 70 70 - 71 69 71 72
Spritsorte* S/N S/N S S/N SP/S S SP/S SP/S SP/S SP/S SP/S D D D D D

EU l/100km = durchschnittlicher EU-Verbrauch
max l/100km = Verbrauch im Einzeltest
min l/100km = Verbrauch bei ökonomischer Fahrweise; keine DIN-Meßwerte
Innengeräusch in db(A) bei 130 km/h im höchsten Gang        Meßwerte aus ams/AB
*D=Diesel; N=Normal bleifrei; S=Super bleifrei; SP=Superplus
die jeweils einfachere Spritsorte kann unter geringen Leistungsverlusten gefahren werden
 
Benziner Die Einstiegsmotorisierung bildet der 1.4 mit 59kw / 80 PS. Für den Stadtverkehr und gelegentliche längere Fahrten reicht er auf jeden Fall aus. Ein Leistungswunder ist er naturgemäß nicht und auch der Spritverbrauch ist nicht besonders niedrig.
 
Der 1.6 mit 75kw / 101 PS ist deutlich drehfreudiger als der 1.4, mit besseren Fahrleistungen, aber auch spürbar höherem Verbrauch.
 
Die leistungsstärkeren Motoren sind fast alles TSI-Motoren mit Turboaufladung. Hier hat man die Auswahl zwischen dem 1.4 TSI (90kw / 122 PS), dem 1.4 TSI (103kw / 140 PS), dem 2.0 FSI (110kw / 150 PS) ohne Turbo und im GT Sport gibt es noch den 1.4 TSI (125kw / 170 PS).
 
Die relativ kleinvolumigen Motoren fahren sich dank des Turboladers wie deutlich hubraumstärkere Modelle und das bei deutlich geringerem Spritverbrauch. Daher kann ich die TSI-Motoren alle uneingeschränkt empfehlen.
 
Der 2.0 TSI (147 kw) ist nur im GTI lieferbar. Dieser Motor ist ein drehfreudiger und drehmomentstarker Turbo-Benziner. Ein wirklich sehr schöner Motor mit, für die gebotenen Fahrleistungen, durchaus akzeptablem Verbrauch. Allerdings aufgrund des Preises und der ausschließlichen Lieferbarkeit als GTI nur für eine enge Zielgruppe interessant. Diese wird die Wahl des GTI aber kaum bereuen.
 
Gleiches gilt für den Golf R32 mit 3.2l-V6 (184 kw / 250 PS). Ein sehr leistungsstarkes und gut ausgestattetes Fahrzeug zu einem exorbitanten Preis. Etwas für Liebhaber.
 
Als Optimum aus Kosten, Leistung und Verbrauch empfehle ich den 1.4 TSI (90kw / 122 PS).
 
Diesel Der 55-kw-schwache 2.0 SDI ist ein TDI ohne Turbolader. Dieser Motor ist eigentlich nur für das Firmenwagengeschäft im Angebot. Zwar ist es tatsächlich die billigste Möglichkeit einen Diesel im Golf V zu fahren, aber die schwachen Fahrleistungen und der im Vergleich zum 1.9 TDI höhere Verbrauch sprechen nicht für diesen Motor. Ein Partikelfilter ist für diesen Motor auch nicht lieferbar. Einen Kauf würde ich mir gründlich überlegen, da auch der Wiederverkauf schwierig ist.
 
Wirklich interessant werden die Diesel mit den beiden 1.9 TDI. Der eine leistet 66kw (90PS), der andere 77kw (105 PS). Dazwischen liegen ca. 700 EUR. Für beiden ist optional der Partikelfilter erhältlich. Der stärkere 1.9 TDI verbraucht praktisch nicht mehr Sprit bei spürbar besseren Fahrleistungen. Daher kann man den 1.9 TDI mit 77kw bedenkenlos empfehlen.
 
Der optimale Motor für Langstrecke, mit guten Fahrleistungen und niedrigem Verbrauch ist der 2.0 TDI mit 103kw. Zudem mit dieseluntypischer Drehfreude und Laufruhe. Dieser Motor ist meiner Meinung nach das beste Angebot für den Golf V. Allerdings ist er auch sehr teuer!
 
Im GT Sport ist der 2.0TDI mit 125kw / 170 PS und Diesel-Partikelfilter erhältlich. Die Fahrleistungen, aber auch der Verbrauch sind gegenüber dem normalen 2.0 TDI nochmals gesteigert.
 
Wenn man Biodiesel tanken möchte, dann muß man die Option 'RME-Ausführung' mitbestellen - sonst ist der Motor bzw. das Kraftstoffsystem nicht für Biodiesel geeignet.
 
Der beste Kompromiss im TDI-Lager ist der 1.9 TDI (77kw). Für leistungsorientierte Fahrer, insbesondere für lange Autobahn-Fahrten, ist der 2.0 TDI empfehlenswert.
 
Getriebe Je nach Motorisierung ist der Golf V standardmäßig mit einem 5-Gang (Motoren bis 77kw) oder einem 6-Gang-Getriebe ausgestattet. Für den 1.9 TDI (77kw) konnte das 6-Gang-Getriebe als Option bestellt werden.
 
Ganz von Gangwechseln verschont bleibt man mit der 6-Stufen-Tiptronic. Diese Wandler-Automatik ist nur für die Benziner erhältlich. Die Automatik-Alternative ist das Direktschaltgetriebe DSG. Dies ist ein automatisiertes 6-Gang oder 7-Gang-Schaltgetriebe mit 2 Kupplungen. Dadurch kann bereits der nächste Gang eingelegt werden und es wird dann stufenlos zwischen den Gängen gewechselt. Dadurch ist Schalten ohne Schaltrucke und ohne Zugkraftunterbrechung möglich. Eine sehr empfehlenswerte Variante. Verbrauch und Fahrleistungen werden vom DSG deutlich weniger negativ beeinflußt als von der Tiptronic. Bei beiden Automatiken kann man im vollautomatischen Modus fahren oder die Gangwechsel manuell beeinflussen.
 
Fazit: Die Automatik-Version DSG ist auch für Schaltfans und Automatikmuffel eine sehr interessante Option.
 
Allrad Die stärksten Diesel und der 2.0 FSI sind optional mit dem Allradantrieb 4motion zu haben. Für den Anhängerbetrieb auf jeden Fall zu empfehlen. Ansonsten kann 4motion das Leben bei Winterfahrten im Hochgebirge erleichtern oder sportlichen Fahrern die gewünschte Traktion bringen. Insgesamt eine Option, die nur selten gewählt wird.
 

Ausstattung

Sicherheit Alle Versionen des Golf V haben eine umfassende Sicherheitsausstattung mit 6 Airbags, aktiven Kopfstützen (nur bis 04/2006), ABS incl. Bremsassistent und ESP. Als einzige kostenpflichtige Option bleiben da nur noch die Seitenairbags hinten. Da sich Kopfverletzungen dadurch deutlich reduzieren würde ich die Airbags auf jeden Fall mitbestellen, wenn absehbar ist das oft jemand hinten mitfährt.
 
Ausstattungslinien   Trendline,   Comfortline,   Sportline,   GT ,   GT Sport,   GTI,   R32 
Die Sondermodelle: 50 Jahre Rock, Individual, Golf Speed, Goal, Tour, GTI 30 Jahre, CrossGolf, Tour Edition, United, GTI Pirelli, Edition
 
Die Basisversion nennt sich Trendline und bietet schon die wichtigsten Komfortfunktionen:
elektrische Fensterheber, elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung. Für ein vernünftig ausgestattetes Auto müssen dann nur noch Radio und Klimaanlage bestellt werden. Diese gab es im Cool&Sound-Paket günstiger.
 
Die komfortorientierte Version namens Comfortline bietet unter anderem 15''-Alu-Räder, Komfortsitze, Ablagepaket, Climatic, Multifunktionsanzeige und Tempomat.
Die sportlich und designorientierte Variante GT Sport (löste 05/2007 die Ausstattung Sportline ab) ist mit 17''-Aluräder, Sportfahrwerk, Sportsitze, kleines Lederpaket (Lenkrad, Handbremse, Schaltknauf), Multifunktionsanzeige und Climatronic ausgestattet. Das Sportfahrwerk zeichnet sich nicht durch unnötige Härte aus, sondern bietet immer noch ausreichend Komfort.
 
Für einen hochwertig ausgestatteten Golf V sind Comfortline bzw. GT Sport auf jeden Fall die günstigere Ausgangsbasis als Trendline. Vom Preis/Leistungsverhältnis ist Comfortline die interessanteste Variante. Optisch sehr attraktiv sind die beiden Pakete durch die durchgängig lackierten Stoßfänger, Türgriffe und Außenspiegel. Damit wirkt der Golf V deutlich edler, wird allerdings auch für kleine Kratzer empfindlicher.
 
Wenn man Wert auf die Optik legt, kann man den Golf V auch mit dem Chrompaket oder dem Designpaket (siehe Modelljahr 2006) aufwerten.
 
Klima Die einfachere Variante der Klimaanlage namens Climatic enthält eine automatische Temperaturregelung. Damit ist schon ein guter Komfort erreicht. Das Optimum bietet allerdings die Climatronic, die nur 300 EUR mehr kostet. Diese regelt auch die Luftverteilung automatisch und bietet neben einigen Komfortfunktionen eine getrennte Temperaturregelung für Fahrer und Beifahrer. Bei geringen Temperaturdifferenzen von 2-3° funktioniert das gut und ist auch sinnvoll.
Die Climatic ist für Trendline im günstigeren Cool&Sound-Paket erhältlich und für die anderen Varianten bereits im Serienumfang enthalten. Der geringe Aufpreis für die Climatronic lohnt sich auf jeden Fall.
 
MFA Die Multifunktionsanzeige (normale MFA) ist ein schönes Spielzeug, bietet aber auch wirklich brauchbare Informationen wie den Durchschnittsverbrauch und eine Restweitenprognose. Die Plus-Variante (MFA plus) für 50 EUR mehr bietet ein größeres Display und ein paar Einstellmöglichkeiten, z.b. die Tempowarnung für Winterreifen oder die Anzeige des aktuellen Radiosenders in der MFA. Zusätzlich erhalten Tank- und Temperaturanzeige Chromringe. Alles in allem bietet die MFA plus eine deutliche optische Aufwertung des Cockpits, daher lautet mein Tip: wenn MFA, dann MFA plus.
 
Licht&Sicht Dieses Paket beinhaltet hauptsächlich den Regensensor, einen automatisch abblendenden Innenspiegel und eine relativ überflüssige Heim-Leucht-Funktion. Letztere ist nur für den interessant, bei dem die Scheinwerfer auch tatsächlich 'heimleuchten' könnten. In der Garage ist es relativ witzlos...
Die automatisch abblendenden Spiegel finde ich sehr nützlich, schade das man sie nicht einzeln bestellen kann. Vor allen Dingen ist diese Option für die Aussenspiegel nur im teuersten Licht&Sicht-Paket enthalten. Die Pakete sind auch in Kombination mit infrarot-reflektierender Frontscheibe erhältlich.
 
Räder 16''-Räder sind für den Comfortline für einen relativ geringen Aufpreis erhältlich. Bedenken sollte man auf jeden Fall auch die Folgekosten. Neue 17''-Reifen sind nicht besonders billig...
Die Felgen vom Golf IV passen übrigens nicht auf den Golf V!
 
Reifenkontrolle Für ca. 50 EUR bekommt man eine elektronische Reifendruckkontrolle, die bei einem Druckverlust warnen soll. Allerdings ist diese Funktion nicht sonderlich genau, da sie keine zusätzlichen Sensoren in den Felgen nutzt, sondern die ABS-Signale auswertet. Es kann also zu Fehlalarmen kommen oder die Meldung kommt erst sehr spät. Ich vermute, das ein Platten einwandfrei erkannt wird. Aber um sich die regelmäßige Luftdruckkontrolle zu ersparen ist das System nicht geeignet.
 
Berganfahrassistent Eine vergleichsweise günstige Option ist der Berganfahrassistent. Dieser hält solange den Bremsdruck aufrecht, bis genügend Motorleistung anliegt um loszufahren. Natürlich kann man auch ohne diese Hilfe am Berg anfahren, aber wer schon einmal in den Genuss dieser Option gekommen ist, wird sie lieben. Es funktioniert einfach perfekt.
 
Sitze Für den 4-türigen Sportline kann man für relativ geringen Aufpreis eine elektrische Sitzverstellung bestellen. Allerdings gibt es keine Memoryfunktion und somit ist eigentlich kaum ein Komfortgewinn erkennbar.
Ansonsten sind möglicherweise noch die Optionen für Durchlademöglichkeit und klappbare Beifahrersitzlehne für maximale Variabilität interessant.
 
Lordose Die Sitze der Trendline-Version sind nicht mit einer Lendenwirbelstütze ausgestattet. Wenn man zu Rückenproblemen neigt, sollte man diese auf jeden Fall mitbestellen, oder gleich auf die Comfortline-Ausstattung ausweichen, denn der Aufpreis ist schon recht happig.
 
Mittelarmlehne Die Mittelarmlehne erlaubt ein entspannteres Sitzen und bietet außerdem noch eine Ablagebox, daher kann ich diese Option für Trendline und Sportline empfehlen.
 
Xenon Lt. einem Test in der ams 11/2004 ist das Halogen-Licht des Golf V besser als die Xenon-Scheinwerfer mancher Konkurrenten. Man hat also mit dem Standardlicht eine gute Basis. Daher gilt auch weiterhin meine Empfehlung vom Golf IV: wer viel nachts unterwegs ist, für den mag sich Xenon-Licht lohnen. Wirklich notwendig ist es nicht.
 
Winterpaket Das Winterpakt 1 enthält hauptsächlich die Sitzheizung und eine Scheinwerferreinigungsanlage in Verbindung mit einer Warnanzeige bei Wischwasser-Mangel. Ich halte beides für sehr nützlich und kann es insbesondere für alle TDIs nur empfehlen, da man wegen der schlechten Heizleistung sonst lange im Kalten sitzt. In Kombination mit Xenon-Licht und der Lederausstattung ist es fast umsonst.
Bestellt man sowieso das Winterpaket 1, kommt man mit dem Winterpaket 2 relativ günstig an eine hervorragend integrierte Standheizung. Eine Nachrüstung ist mit Sicherheit nicht günstiger. Allerdings ist man gezwungen ein Radio mit zu bestellen.
 

Radio

  Ohne Radio bestellte Golf V haben auch keine Radiovorrüstung und die Radio-Nachrüstung ist mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Daher rate ich immer dazu ein Radio mitzubestellen, wenn nicht sowieso eine größere HIFI-Nachrüstung geplant ist.
 
RCD210 Das RCD 210 ist das günstigste Radio im Golf V. Es hat vorne 4 Lautsprecher mit 2 x 20 Watt und einen CD-Player. MP3 kann es erst seit 05/2008 abspielen.
 
RCD300 Das RCD 300 reicht für normale Ansprüche aus. Dieses Radio ist bereits mit den üblichen Features und einem CD-Player ausgestattet. Für einen Aufpreis von ca. 100 EUR erhält man das Radio als RCD300+ auch mit hinteren Lautsprechern. Dies verbessert den Klang deutlich. Die Kombination mit einem CD-Wechsler lohnt sich nicht, da das RCD500 dann die günstigere Alternative ist. Ab 05/2007 kann das RCD300 auch MP3 abspielen. Optional kann man das Radio mit einem Anschluß für USB-Sticks ausstatten.
 
RDC500 Das RCD 500 entspricht in großen Teilen dem RCD300, enthält aber einen integrierten CD-Wechsler und den praktischen Verkehrsfunkspeicher TIM; außerdem eine umfangreiche Lautsprecherausstattung. Gegen Aufpreis kann das RCD500 auch mit MP3s umgehen. Den praktischen Anschluß für MP3-USB-Sticks ist mit dem RCD500 nicht kombinierbar. Hier muss man dann auf Nachrüstlösungen ausweichen.
 
RNS300 Das RNS 300 enthält ein Navigationssystem mit einer monochromen Pfeildarstellung. Die Radio/CD-Wiedergabe wird nicht automatisch heruntergeregelt bei Ansagen. Die Kartendaten stammen von Teleatlas. MP3s kann das Navi auch abspielen.
 
RNS510 Das Navigationsgerät RNS 510 zeigt eine farbige Karte auf dem Touchscreen. Die Bedienung ist sehr einfach und die Anzeige wird von einem Zweitdisplay mit Pfeildarstellung im Tacho unterstützt. Die Daten werden auf einer 30 GB Festplatte gespeichert, die Karten kommen von Navteq. MP3s können ebenfalls abgespielt werden.
 
MP3 Ab Dezember 2005 ist eine MP3-Lösung bestellbar, die anstelle eines CD-Wechslers angeschlossen wird und USB-Speichersticks als Speichermedium nutzt. Diese Lösung gibt es auch zum Nachrüsten.
 
Stand: 06.08.2009