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VW Golf VI - Kaufberatung

 

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Karosserie

2-türer
4-türer
Der Golf steht immer als Zweitürer in der Preisliste. Der Viertürer wird über eine Ausstattungsoption hinzugewählt, die mindestens 750 EUR kostet. Für weitere 200 EUR sind auch hinten elektrische Fensterheber dabei. Die Easy-Entry-Funktion ermöglicht auch beim 2-türer einen recht guten Einstieg nach hinten. Beim 4-türer ist natürlich das Montieren eines Kindersitzes viel einfacher. Und die hinteren Fenster lassen sich dort öffnen. Die Entscheidung würde ich davon abhängig machen, wie oft man den Wagen mit mehr als 2 Personen nutzt. Ein genereller Nachteil von 2-türern ist außerdem die wesentlich längere Tür. Dadurch lassen sich die Türen in engen Parklücken nicht so weit öffnen, wie beim 4-türer.
 

Motor/Getriebe

  Zur Auswahl des Motors unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten sind folgende Informationen hilfreich:
Motor 1.4 1.2 TSI 1.6 1.6 DSG 1.2 TSI 1.4 TSI 1.4 TSI DSG 1.4 TSI 1.4 TSI DSG 2.0 TSI R 1.6 TDI 1.6 TDI BM 2.0 TDI 2.0 TDI DSG 2.0 TDI 119g 2.0 TDI 2.0 TDI DSG 2.0 TDI 2.0 TDI DSG
kW 59 63 75 75 77 90 90 118 118 155 199 77 77 81 81 81 103 103 125 125
PS 80 85 102 102 105 122 122 160 160 210 270 105 105 110 110 110 140 140 170 170
Nm 132 160 148 148 175 200 200 240 240 280 350 250 250 250 250 250 320 320 350 350
EU l/100 km 6,4 5,5 7,1 6,7 5,7 6,2 6,0 6,3 6,0 7,3 8,5 4,5 3,8 4,9 5,3 4,5 4,9 5,4 5,3 5,6
CO2 g/km 149 129 166 157 134 144 139 145 139 170 199 119 99 128 140 119 129 142 139 147
max l/100 km 7,8 7,0 - - 7,1 8,3 8,9 8,8 8,6 9,8 11,6 5,8 5,3 - - 5,8 6,3 - 7,3 7,1
min l/100 km 6,0 5,2 - - - 5,8 5,7 5,9 5,8 6,8 7,4 4,2 4,0 - - 4,2 4,1 - 4,8 5,0
Vmax [km/h] 172 178 188 188 190 200 200 220 220 240 250 189 190 193 191 190 209 207 222 220
0-100 km/h [sec] 13,7 12,3 (11,3) (11,3) 10,7 10,4 9,8 8,2 7,8 6,9 6,0 11,4 11,2 (10,7) (10,7) 11,1 9,8 (9,3) 8,4 7,9
60-100 im 4.Gang 15,3 13,1 - - 9,6 9,0 - 7,6 5,6 5,3 5,5 9,4 9,6 - - 9,7 7,4 - 6,1 5,7
80-120 im 6.Gang 26,8 (5.Gang) 23,2 (5.Gang) - - - 17,9 - 12,4 - 9,1 9,0 14,3 (5.Gang) 15,1 (5.Gang) - - - 14,7 - 11,4 10,9
db(A) bei 130 70 66 - - - 70 - 71 70 69 72 70 67 - - 69 72 - 73 72
Spritsorte* N/S S N N S S S S S S S D D D D D D D D D

EU l/100km = durchschnittlicher EU-Verbrauch
max l/100km = Verbrauch im Einzeltest
min l/100km = Verbrauch bei ökonomischer Fahrweise; kein Norm-Zyklus
Innengeräusch in db(A) bei 130 km/h im höchsten Gang        Meßwerte aus ams/AB
*D=Diesel; N=Normal bleifrei; S=Super bleifrei; SP=Superplus
die jeweils einfachere Spritsorte kann unter geringen Leistungsverlusten gefahren werden
 
 
Benziner Der 1.4 mit 59 kW/80 PS und (bis 05/2010) der 1.6 mit 75 kW/102 PS sind die einzigen klassischen Saugmotoren im Angebot. Das Drehmoment ist deutlich niedriger und liegt erst bei höheren Drehzahlen an als bei turboaufgeladenen Motoren. Daher ist eine schaltfaule Fahrweise nicht so gut möglich. Der kleine 1.4 hat als Einstiegsmotorisierung vielleicht noch seine Berechtigung. Aber der 1.6 verbraucht im Vergleich zum 1.2 TSI deutlich zu viel Sprit. Als Vorteil kann man allenfalls verbuchen, das hier weniger komplizierte Technik verbaut ist.
Insgesamt gesehen ist der 1.2 TSI aber wesentlich angenehmer zu fahren, weil hier viel geringere Drehzahlen benötigt werden. Daher ist der 1.2 TSI meine Empfehlung für die 'kleinen' Motoren.
Erfahrungsberichte zum 1.4 (80 PS) im Forum
Verbrauchsdurchschnitt bei Spritmonitor
 
Erfahrungsberichte zum 1.6 (102 PS) im Forum
Verbrauchsdurchschnitt bei Spritmonitor
 
Erfahrungsberichte zum 1.2 TSI (105 PS) im Forum
Verbrauchsdurchschnitt bei Spritmonitor
 
Der nächst 'größere' Motor ist der 1.4 TSI mit 90 kW/122 PS. Dieser Motor wird von einem kleinen Turbolader aufgeladen und die Ladeluft aktiv gekühlt. Dadurch hat man bereits im unteren Drehzahlbereich viel Drehmoment zur Verfügung. Der Motor spricht gut an, ein Turboloch ist kaum spürbar. Dafür ist die Leistung des Laders nach oben begrenzt und bei höheren Drehzahlen geht ihm dann eher die Luft aus als dem größeren 1.4 TSI. Wer keinen besonderen Wert auf Höchstgeschwindigkeit legt und sich an einem relativ sparsamen Motor erfreuen kann, der wird vom kleinen 1.4 TSI nicht enttäuscht sein. Vor allem ist der Motor technisch weniger aufwendig als die 160-PS-Variante.
Erfahrungsberichte zum 1.4 TSI (122 PS) im Forum
Verbrauchsdurchschnitt bei Spritmonitor
 
Beim größeren 1.4 TSI (118 kW/160 PS) kommt im unteren Drehzahlbereich ein per Magnetkupplung zuschaltbarer Kompressor und ab ca. 3.000 u/min ein Turbolader zum Einsatz. Der kleine Hubraum macht sich dank dieser Doppel-Aufladung kaum negativ bemerkbar. Nur manchmal merkt man ein kleines Zögern - wenn Kompressor oder Turbo gerade nicht genug Aufladung produzieren. Beim Verbrauch sollte man sich nicht von den Normwerten blenden lassen. Zwar sind 6,6 l/100km bei ruhiger Fahrweise erreichbar, im Alltagsbetrieb aber eher unrealistisch. Dafür sind auch locker 10 l/100km drin, wenn man den Motor immer auf Drehzahl hält.
Erfahrungsberichte zum 1.4 TSI (160 PS) im Forum
Verbrauchsdurchschnitt bei Spritmonitor
 
Der 2.0 TSI (155 kW/210 PS) ist nur im GTI verfügbar. Der Motor hängt sehr gut am Gas, ein Turboloch macht sich nur selten für Sekundenbruchteile bemerkbar. Die Fahrleistung sind sehr überzeugend. Vor allem in Kombination mit dem DSG und Lenkradpaddeln zum Schalten kommt richtig Sportwagenfeeling auf. Der Verbrauch steigt unter Volllast nicht so stark an, wie beim 160-PS TSI, dafür sind aber auch keine extremen Minimalverbräuche möglich.
Verbrauchsdurchschnitt bei Spritmonitor
 
Der ideale Kompromiss aus Leistung und Verbrauch ist in meinen Augen der 1.4 TSI (90 kW/122 PS).
 
Diesel Bei einer Preisdifferenz von 25 ct zwischen Benzin und Diesel lohnt sich ein TDI ab ca. 15.000 km/Jahr. Bei vielen schnellen Autobahnetappen durchaus auch früher, da bei Vollast die TSIs enorm viel verbrauchen. Ob man mit einem Diesel oder einem Benziner günstiger fährt ist von vielen Faktoren abhängig, daher sollte man das individuell Disk berechnen. Ansonsten sind die turboaufgeladenen TSI-Motoren sowohl in den Fahrleistungen (Elastizität, Beschleunigung bei niedrigen Drehzahlen) als auch im Verbrauch eine harte Konkurrenz zu den TDI-Motoren. Die TDIs sind immer noch ungeschlagen im Verbrauch, aber die dafür notwendige lange Getriebeübersetzung raubt auch einiges an Fahrspaß.
 
Der kleinste TDI hat 1.6l Hubraum und eine Leistung von 77 kW/105 PS. Er löst mittelfristig den 2.0 TDI mit 110 PS ab. Die Fahrleistungen sind einen Hauch schlechter, dafür liegt der Spritverbrauch ohne besondere Maßnahmen bereits auf dem Niveau der besonders sparsamen 119g-Variante des größeren 2.0 TDI. Testberichte bescheinigen dem 1.6 TDI eine leichte Anfahrschwäche,
ähnlich dem alten 1.9 TDI. Der 1.6 TDI ist als sparsamer Basis-Motor zu betrachten. Sportliche Ambitionen, wie beim alten 110-PS 1.9 TDI sind ihm eher fremd.
Erfahrungsberichte zum 1.6 TDI (105 PS) im Forum
Verbrauchsdurchschnitt bei Spritmonitor
 
Den 2.0 TDI mit 81 kW/110 PS gibt es in 2 Varianten. Bei der verbrauchsoptimierten 119g-Variante wurde der Spritverbrauch durch ein länger übersetztes Getriebe und eine reduzierte Ausstattung um 0,4l auf 119 g CO2/km reduziert.
Erfahrungsberichte zum 2.0 TDI (110 PS) im Forum
Verbrauchsdurchschnitt bei Spritmonitor
 
Ebenfalls 2.0l Hubraum hat der 103 kW/140 PS starke 2.0 TDI. Die Fahrleistungen sind spürbar besser bei praktisch identischem Verbrauch. Durch das lang übersetzte Getriebe und die Umstellung auf Common-Rail-Einspritzung haben die aktuellen TDIs nicht mehr einen so beeindruckenden Turboschub wie die alten TDIs. Dafür hat der Komfort zugenommen - die Leistung setzt gleichmäßiger ein und die Motoren sind leiser.
Erfahrungsberichte zum 2.0 TDI (140 PS) im Forum
Verbrauchsdurchschnitt bei Spritmonitor
 
Kompromißlose Leistung bietet der GTD mit dem 170 PS starken 2.0 TDI. Allerdings auch zu einem happigen Aufpreis.
Verbrauchsdurchschnitt bei Spritmonitor
 
Da der 2.0 TDI mit 140 PS nicht viel mehr verbraucht, aber die deutlich bessere Fahrleistung bietet, ist dieser meine Empfehlung.
 
Getriebe Standardmäßig ist die Einstiegsmotorisierung mit einem 5-Gang-Schaltgetriebe, die stärkeren Motoren mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet. Alternativ sind für die leistungsstärkeren Motoren das Direktschaltgetriebe DSG verfügbar. Dies ist ein automatisiertes 6-Gang oder 7-Gang-Schaltgetriebe (je nach Motorisierung) mit 2 Kupplungen. Dadurch kann das Steuergerät bereits den nächsten Gang einlegen und es wird dann stufenlos zwischen den Gängen gewechselt. Dadurch ist Schalten ohne Schaltrucke und ohne Zugkraftunterbrechung möglich. Eine sehr empfehlenswerte Variante. Verbrauch und Fahrleistungen werden vom DSG deutlich weniger negativ beeinflußt als von einer herkömmlichen Automatik. Es ist sogar so, das man mit dem DSG viel leichter einen geringen Verbrauch erzielt als handgeschaltet, da die Automatik immer die optimale Drehzahl wählt. Man kann sowohl im vollautomatischen Modus fahren oder die Gangwechsel manuell beeinflussen. Perfekt wird das Vergnügen aber erst mit dem als Extra bestellbaren Multifunktionslenkrad mit Schaltwippen.
 
Fazit: Die Automatik-Version DSG ist auch für Schaltfans und Automatikmuffel eine sehr interessante Option, kostet allerdings auch fast 2.000 €.
 

Ausstattungslinie

Trendline Trendline ist die günstigste Ausstattungsvariante des Golf VI. Der Trendline ist nur mit Motoren bis 110 PS bestellbar. Innen und Aussen ist der Wagen sichtbar schlichter ausgestattet: es fehlen die Chromapplikationen am Kühlergrill und am Lichtschalter, die Sitze haben keine Lendenwirbelstütze und der Beifahrersitz keine Höhenverstellung, die Becherhalter keine Abdeckung. Das Lenkrad ist aus Kunststoff. Der Kofferaum hat keine Taschenhaken, keine Durchlademöglichkeit, eine einfachere Auskleidung und keine 12-V-Steckdose. Desweiteren bekommt man nur gegen Aufpreis: den ParkPilot, die Mittelarmlehne, das Radio RCD210 und die Textilfußmatten. Will man den Golf nicht mit vielen Extras oder Alufelgen ausstatten, dann kommt man trotz Aufpreis fürs Radio mit dem Trendline am günstigsten zu einem Golf.
  Ausstattung
 
Comfortline Die Comfortline Ausstattung kostet 1.500 EUR mehr als der Trendline. Dafür erhält man etwas breitere Reifen, darf aus dem kompletten Motorenangebot wählen und erhält eine Ausstattung, die die meisten Komfortfeatures bereits enthält. Es sind viele Kleinigkeiten am Interieur, die den Comfortline deutlich hochwertiger wirken lassen als den Trendline. Meist ist ein Trendline mit einigen Extras teurer als ein gleich ausgestatteter Comfortline. Daher sollte man sich unbedingt beide Varianten durchrechnen!
  Ausstattung
 
Highline Die hochwertigste Ausstattung erhält man mit dem Highline und zahlt dafür nochmals 1.250 EUR mehr als für den Comfortline. Mit dem Highline sind nur Motoren mit mindestens 105 PS kombinierbar. Der Wagen steht dann auf 17'' Leichtmetallfelgen, hat abgedunkelte Rückleuchten und noch etwas mehr Chrom am Kühler und im Innenraum. Zusätzlich enthält der Highline die Climatronic, die MFA plus, Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht und das Winterpaket. Das Highline-Paket lohnt sich auf jeden Fall wenn man sowieso die letztgenannten, recht sinnvollen Optionen und Leichtmetallräder bestellen will. Der einzige Grund, der bei komfortorientierten Käufern gegen Highline sprechen könnte, wären die zwangsweise damit verbundenen Sportsitze. Wer in der Beweglichkeit eingeschränkt ist empfindet die höheren Seitenwangen unter Umständen beim Ein- und Aussteigen als störend.
  Ausstattung
 
Sondermodelle Sondermodelle basierten in der Regel auf der Trendline-Ausstattung, bieten aber viele Extras. Damit sortieren sie sich dann eher zwischen Comfortline und Highline ein.
 
GTI / GTD Der GTI und der GTD sind nicht nur eine Ausstattungslinie, sondern ein eigenes Modell. Den GTI gibt es exklusiv mit einem 2.0 TSI mit 155 kW / 210 PS, den GTD mit einem 2.0 TDI mit 125 kW / 170 PS. Sowohl Aussen- als auch Innendesign weichen in einigen Details vom normalen Golf ab. Das fängt beim rot- bzw. chromumrandeten Wabengrill an, geht über besondere Felgen und hört beim Sportsitz mit Karomuster noch lange nicht auf. Davon abgesehen entspricht die Ausstattung weitgehend dem Highline-Modell.
  Ausstattung GTI,   Ausstattung GTD
 

Sonderausstattung

Sicherheit Die Sicherheitsausstattung des Golf VI ist fast perfekt. Nur für die Seitenairbags hinten incl. Gurtstraffer muß man einen Aufpreis bezahlen. Diese Option ist aber nur für 4-türer bestellbar. Zusätzlich gibt es dann eine Warnleuchte zur Kontrolle ob die hinteren Passagiere den Gurt angelegt haben.
 
Farbe Silber-metallic ist die beliebteste Farbe. Auch schwarz verkauft sich gut. Diese Farben sollte man also in Bezug auf den Wiederverkauf bevorzugen. Weiß ist momentan zumindest für sportliche Wagen eine Trendfarbe.
 
Klima Die serienmäßige Klimananlage enthält nach der Streichung des Namenszusatzes 'Climatic' im Mai 2011 keine automatische Temperaturregelung mehr. Damit gilt wieder meine alte Empfehlung unbedingt den geringen Aufpreis für die Climatronic zu zahlen. Diese regelt sowohl die Temperatur, als auch die Luftverteilung automatisch und bietet neben einigen Komfortfunktionen eine getrennte Temperaturregelung für Fahrer und Beifahrer. Bei geringen Temperaturdifferenzen von 2-3° funktioniert das gut und ist auch sinnvoll. Der geringe Aufpreis für die Climatronic lohnt sich auf jeden Fall.
 
ParkAssist Die Ausstattungslinien Comfortline und Highline sind bereits mit dem ParkPilot ausgestattet. Die Warnung erfolgt akustisch und bei den Radiosystem RCD 310, RCD 510 und RNS 510 auch optisch im Radiodisplay. Gegen einen geringen Aufpreis lässt sich der ParkPilot zum ParkAssist ausbauen. Dann übernimmt der Wagen das Lenken beim Einparken in eine Parkbucht - für gestresste Großstadtbewohner bestimmt eine Erleichterung. In Kombination mit den Radio/Navigationsgeräten RCD 510 oder RNS 510 kann zusätzlich noch eine Rückfahrkamera bestellt werden.
 
Keyless Access Diese Option ermöglicht einen schlüssellosen Zugang und Start des Golfs. D.h. den Schlüssel muß man schon bei sich haben, aber man muß ihn nicht mehr in die Hand nehmen. Bei der Annäherung an das Fahrzeug wird beim Ziehen am Türgriff die Tür entriegelt. Den Motor startet man mit einem Knopf, der sich anstelle des Zündschloßes unterhalb des Lenkrads befindet. Für den geringen Komfortgewinn allerdings ein relativ hoher Preis.
 
Light Assist Dieses Assistenzsystem schaltet ab 60 km/h automatisch zwischen Abblendlicht und Fernlicht um, sobald es die Verkehrssituation erlaubt. Ob dieses System so gut funktioniert wie in der automobilen Oberklasse muß sich noch zeigen. Für den geringen Aufpreis ist es aber für alle, die viel auf Landstraße unterwegs sind, ein Versuch wert.
 
Lenkrad Das serienmäßige Lenkrad lässt sich zu einem Multifunktionslenkrad aufrüsten. Das ist insbesondere in Kombination mit den Radiogeräten, Telefonvorbereitung oder DSG zu empfehlen, da dies die Bedienung deutlich komfortabler gestaltet. Bei den Multifunktionslenkräder muß immer die Multifunktionsanzeige Plus mitbestellt werden.
 
MFA Die Multifunktionsanzeige Plus zeigt mehr Infos an als die serienmäßige MFA. Sie sollte auf jeden Fall zum Licht&Sicht-Paket mitbestellt werden, weil man nur dann dessen Optionen einstellen kann. Mit der MFA kann man immer Werte wie Außentemperatur, Durchschnittsverbrauch, Durchschnittsgeschwindigkeit, Reichweite, Momentanverbrauch, gefahrene Kilometer oder Minuten abrufen. Bei der MFA plus dagegen wird gleichzeitig die Außentemperatur und zusätzlich einer der anderen Messwerte angezeigt. Es gibt auch noch weitere Anzeigeoptionen, um z.B. eine Radio- oder Navi-Anzeige einzublenden, diverse Einstellungen vorzunehmen oder (ab Modelljahr 2010) die Öl-Temperatur anzuzeigen. Und die MFA plus zeigt z.B. offene Türen detailliert mit einer Fahrzeuggrafik an, während bei der Standard MFA nur eine Warnleuchte angeht. Dies gilt auch für defekte Lampen, die bei der MFA plus detailliert im Klartext angezeigt werden.
 
Alternativ gibt es seit Herbst 2010 die 'MFA Premium'. Hierbei wird ein hochauflösendes Farbdisplay verbaut. Der Funktionsumfang ist identisch mit der MFA plus, es handelt sich also nur um eine optische Aufwertung der Armaturen.
 
Lordose Die Sitze der Trendline-Version sind nicht mit einer Lendenwirbelstütze ausgestattet. Wenn man zu Rückenproblemen neigt, sollte man diese auf jeden Fall mitbestellen, oder gleich auf die Comfortline-Ausstattung ausweichen.
 
Telefon VW bietet drei verschiedene Freisprecheinrichtungen an:
 
Mobiltelefonvorbereitung (erst ab 05/2010)
Die einfachste und günstigste Variante bringt keine Ladeschale und keine Fahrzeugantenne für GSM mit. Die Bedienung erfolgt über die MFA plus. Über Bluetooth (hands free profile 1.5) wird das Handy mit der Freisprecheinrichtung gekoppelt. Gesendet wird aber weiterhin über das Handy.
 
Mobiltelefonvorbereitung Plus (bis 04/2010 nur 'Mobiltelefonvorbereitung')
Die Plus-Variante ist die einzige mit einer fest montierten Ladeschale, für die noch ein handyspezifischen Adapter gekauft werden muß. Statt handyspezifischer Ladeschale kann man auch einen Pairing Adapter (Nr. 3C0 051 435 PA) kaufen mit dem sich dann jedes Handy per Bluetooth koppeln lässt, das das Hands-Free-Profile (HFP) beherscht. Dann entfällt aber die Lademöglichkeit fürs Handy - nur die Kompatibilität ist etwas größer. Auf jeden Fall muß man ca. 100 EUR zusätzlich für Ladeschale oder Pairing Adapter einrechnen, diese sind immer für die Bluetooth-Kopplung notwendig. Die Kopplung funktioniert bei kompatiblen Handys auch dann, wenn eine 'falsche' Handyschale eingebaut ist. Zum Wählen von Telefonnummern benötigt man allerdings Zugriff auf das Handy, auch zum Annehmen oder Beenden von Gesprächen, daher ist eine passende Schale schon sinnvoll. Anrufe annehmen und beenden kann man auch über das Multifunktionslenkrad, das aber extra bestellt werden muss. Verfügbar ist auch ein Bluetooth Touch-Adapter mit Touchscreen und einem Funktionsumfang ähnlich der Premium-Freisprecheinrichtung für ca. 190 EUR. Bedienung incl. Gesprächsannahme erfolgt über den Touchscreen, der in die Handykonsole eingeklipst wird, nicht über das Radio wie bei der Premium UHV. Ist das Handy in der Ladeschale eingesteckt, dann wird es dort geladen und benutzt die Fahrzeugantenne. Ein Anschluß des Handys per Bluetooth ist auch möglich, aber dies führt zu einer höheren Strahlenbelastung und schlechterem Empfang, da dann über die Handyantenne und nicht über die Dachantenne telefoniert wird. Bedienung erfolgt über MFA plus, das Radio oder per Sprachbefehl
 
Mobiltelefonvorbereitung Premium
Bei der Premium-FSE ist kein störender Handyadapter montiert. Wenn das Handy mit dem SIM Access Profile (rSAP) ausgestattet ist, dann gibt es trotz schnurloser Bluetooth-Verbindung keine erhöhte Strahlenbelastung, da die Dachantenne genutzt wird. Alle anderen Handys verbinden sich über das hands free profile 1.5 (erst seit 05/2010) und nutzen ihre eigene Antenne. Die Bedienung ist über MFA plus, Radio, Sprachbefehle und das Multifunktionslenkrad möglich. Die Premium stellt zusätzlich auch UMTS-Empfang zur Verfügung, mit dem RNS 510 soll auch das Schreiben von SMS möglich sein.
 
Reifenkontrolle Für ca. 50 EUR bekommt man eine elektronische Reifendruckkontrolle, die bei einem Druckverlust warnen soll. Allerdings ist diese Funktion nicht sonderlich genau, da sie keine zusätzlichen Sensoren in den Felgen nutzt, sondern die ABS-Signale auswertet. Es kann also zu Fehlalarmen kommen oder die Meldung kommt erst sehr spät. Ich vermute, das ein Platten einwandfrei erkannt wird. Aber um sich die regelmäßige Luftdruckkontrolle zu ersparen ist das System nicht geeignet.
 
Winterräder Da seit einiger Zeit in Deutschland Winterreifen-Pflicht gilt, ist es eine gute Idee gleich beim Kauf zusätzliche Winterräder mitzubestellen. Vor allen Dingen, da der Preis für 4 Winterreifen in 15'' oder 16'' auf Stahlfelge mit Abdeckkappen sehr günstig ist. Bei der Abholung des Wagens in der Autostadt sind dann im Winterhalbjahr die Winterräder montiert. Der jeweils zweite Satz Räder wird zum heimischen Händler geliefert.
Alternativ bekommt man für einen geringen Aufpreis auch Ganzjahresreifen anstelle von Sommerreifen montiert.
 
Ersatzrad Standard ist ein Tire-Mobility-Set.
Für geringen Aufpreis bekommt man ein echtes Ersatzrad, wobei sich das Kofferraumvolumen um 75l reduziert. Daher ist optional auch ein Notrad erhältlich.
Nur wenn man ein Reserverad oder Winterräder mitbestellt ist auch Radschlüssel und Wagenheber im Lieferumfang.  
Sportpaket VW bietet diverse Sportpakete an. Diese enthalten immer die Reifendruckkontrolle, abgedunkelte hintere Scheiben, Sportfahrwerk jeweils mit anderen Alu-Rädern in 16'' bzw. 17'' kombiniert. Mit dem Sportpaket 'Atlanta' lässt sich der Trendline fast zum Highline aufrüsten. Da die kleinen Motoren nicht mit dem Highline-Paket bestellbar sind, ist das Sportpaket die einzige Möglichkeit z.B. an Sportsitze zu kommen.
 
R-Line-Pakete Der Highline lässt sich mit den R-Line-Paketen zu einem kleinen R-Modell aufrüsten. Das R-Line-Paket Exterieur enthält 17''-Alufelgen und das Bodykit im R-Design. Das 'Interieur Plus'-Paket enthält ebenfalls die 17''-Alus und eine Aufwertung des Innenraums mit diversen Edelstahl- und Alu-Applikationen mit R-Logo. Insgesamt halte ich die Preise nicht unbedingt für angemessen, aber wer lieber zum Werks-Tuning greift, findet hier eine Alternative zu nachträglichen Umbauarbeiten.
 
Sportfahrwerk Ein herkömmliches Sportfahrwerk ist nur noch im Rahmen eines Sportpakets oder in Kombination mit 17''-Alufelgen bestellbar. Als Einzeloption muss man stattdessen das elektronisch geregelte DCC-Fahrwerk wählen. Das DCC bietet eine dreistufig zwischen Komfort und Sport wählbare Dämpferabstimmung. In der Sport-Stufe wird auch die Servolenkung straffer.
 
Winterpaket Das Winterpaket enthält beheizte Scheibenwaschdüsen, die Sitzheizung und eine Scheinwerfer-Reinigungsanlage in Verbindung mit einer Warnanzeige bei Wischwasser-Mangel. Ich halte das Paket für sehr nützlich und kann insbesondere die Sitzheizung für TDIs und TSIs nur empfehlen, da man wegen der schlechten Heizleistung sonst lange im Kalten sitzt. Bei den Ledersitzen ist immer die Sitzheizung mit dabei und bei Xenon-Licht immer die Scheinwerfer-Reinigungsanlage - daher wird das Winterpaket in Kombination mit diesen Optionen günstiger.
 
Xenon-Licht Die Xenon-Scheinwerfer sind mit dynamischem Kurvenlicht und (seit Herbst 2010) mit LED-Tagfahrlicht ausgestattet. Sie werten das Fahrzeug nicht nur optisch auf, sondern bringen deutlich besseres Licht auf die Straße. Vor allem die Kurvenlichtfunktion ist auf unbeleuchteten, kurvigen Landstraßen wirklich hilfreich.
 
diverses Bei den vielen Abhängigkeiten der Optionen untereinander übersieht man schon mal die eine oder andere Kleinigkeit. Daher hier noch ein paar Hinweise:
 
Die Mittelarmlehne wird gerne vergessen, das Nachrüsten ist aber meist viel teurer. Mit Mittelarmlehne wird außerdem der Innenraum des Trendline deutlich aufgewertet, weil dazu auch die Rolloabdeckung über den Becherhaltern und der Deckel über dem Ablagefach gehört. Für den Trendline empfehle ich außerdem dringend das Lederlenkrad, das doch wesentlich griffsympathischer ist als Plastik.
 
Für Trendline und Comfortline müssen die Nebelscheinwerfer seperat bestellt werden. Die Nebelscheinwerfer werden zusätzlich als statisches Abbiegelicht benutzt.
 
Bei Ledersitzen ist die Sitzheizung bereits enthalten, das Winterpaket ist dann nicht mehr unbedingt notwendig. Dafür wird die Option 'elektrische Sitzverstellung' für den Fahrersitz interessant.
 
Der Tempomat ist eine der wenigen Optionen, die in der Nachrüstung billiger sein kann. Die Nachrüstung kann man incl. Einbau für 150 - 250 EUR bekommen.
 
Eine Standheizung mit Funkfernbedienung kostet bei der Highline-Variante nur ca. 1.100 EUR Aufpreis. Billiger bekommt man keine Standheizung. Bei einer Nachrüstlösung muß man mit ca. 1.500 EUR rechnen.
 
Das Licht&Sicht-Paket enthält einige praktische Automatiken: das Licht wird automatisch eingeschaltet, wenn es zu dunkel wird, es regnet oder man schneller als 160km/h fährt. Der Regensensor ersetzt den Intervall und wischt mit 5-stufiger Empfindlichkeit automatisch aufgrund der aktuellen Regenstärke und der automatisch abblendende Rückspiegel verhindert effektiv Blendung von hinten. Das Spiegelpaket enthält zusätzlich noch die praktische Beifahrerspiegelabsenkung (verhindert Einpark-Kratzer an den Felgen) und die Spiegelanklappfunktion (für enge Garagen oder als Vandalismusschutz).
 
Für 190 EUR bekommt man eine mechanische Marderschutzvorrichtung, die das Eindringen der possierlichen Tierchen sehr effektiv verhindern soll. Leider ist diese nicht für alle Ausstattungen und Motorisierungen bestellbar.
 
Je nach gewünschter Ausstattung kann man mit dem Business-Paket oder dem Technik-Paket einen deutlichen Preisvorteil zur Einzelbestellung erzielen - auf jeden Fall durchrechnen!
 

Radio/Navigation

  Ohne Radio bestellte Golfs sind mit vielen Komfort-Optionen wie ParkPilot (optische Anzeige), Freisprecheinrichtung, Multimediabuchse oder Multifunktionslenkrad nicht bestellbar oder nicht voll nutzbar. Das RCD 310 ist das günstigste Radio, das alle Optionen unterstützt, daher würde ich es auf jeden Fall einem Nachrüstradio vorziehen. Die Nachrüstung eines Radios ist aufgrund der fehlenden Radiovorbereitung ein Fall für den Fachmann.
 
RCD 210 Das RCD 210 ist das günstigste Radio im Golf VI. Es hat vorne 4 Lautsprecher mit 2 x 20 Watt und einen CD-Player mit MP3-Wiedergabe und Titelanzeige. Es ist nicht mit CD-Wechsler kombinierbar und unterstützt nicht die Anzeige der Klimabedienung oder der Parkdistanzkontrolle.
 
RCD 310 Das RCD 310 reicht für normale Ansprüche aus. Dieses Radio ist bereits mit einem Doppel-Tuner und einem CD-Player ausgestattet. Die Kombination mit dem CD-Wechsler lohnt sich nicht, da dann das RCD 510 die günstigere Alternative ist. MP3s können mit Titelanzeige abgespielt werden, externe Geräte über die AUX-IN-Buchse angeschlossen werden. Reizt vor allem der SD-Slot des RCD 510, dann ist die Media-In-Schnittstelle eine preisgünstigere Alternative.
 
RCD 510 Das RCD 510 wirkt deutlich eleganter als das kleine RCD 310. Es enthält einen im Gerät integrierten CD-Wechsler für 6 CDs (auch MP3-CDs) und den praktischen Verkehrsfunkspeicher TIM. Außerdem ist es mit einem großen Touchscreen und einem SD-Kartenschacht für die MP3-Wiedergabe (mit 8 GB SDHC getestet, 32 GB SDHC sollen gehen) ausgestattet. Durch den Touchscreen ist die Bedienung wesentlich einfacher und schneller. Allein der SD-Schacht ist aber fast den Aufpreis wert, da man dann gut auf die Multimedia-Buchse Media-In (zum Anschluß von USB-Massenspeichern) verzichten kann. Allerdings ist die Media-In-Schnittstelle bei vielen MP3s und vielen Ordnern deutlich schneller als der SD-Kartenleser.
 
RNS 310 Das RNS 310 ist ein Navigationsgerät das wahlweise mit CD oder SD-Karte arbeitet. Die Navigationsdaten können auf eine SD-Karte kopiert werden. Dies dauert ca. 1 Stunde, danach ist die CD nicht mehr notwendig. Obwohl es in der Preisliste und im Konfigurator als Option zum Radio RCD 310 geführt wird, hat es mit diesem Radio nichts zu tun. Das RNS 310 hat ein 5''-Farbdisplay mit Touchscreen. Die Zielführung erfolgt über Sprachausgabe und eine 3D-Ansicht und kann dynamisch über TMC-Empfang erfolgen. MP3s können ebenfalls von SD-Karte abgespielt werden. Der Aufpreis ist nur ca. 190 EUR höher als für das Radio RCD 510. Den Hauptunterschied sehe ich im fehlenden TIM-Speicher - der durch die TMC-Funktion aber deutlich wettgemacht wird und im fehlenden CD-Wechsler. Der bis zu 32 GB große SDHC-Karten fassende Kartenschacht ist dafür aber ein guter Ersatz. Die Aux-In-Buchse befindet sich am Gerät selber, nicht in der Mittelkonsole. Mit der der Rückfahrkamera ist es allerdings nicht kombinierbar. Bei der Entscheidung für dieses Navi sollte man außerdem bedenken das nur eine Deutschlandkarte mitgeliefert wird und weitere Karten jeweils ca. 150 EUR kosten. Da kommt dann doch schnell ein Aufpreis zusammen für den man ein gutes mobiles Navi bekommt.
 
RNS 510 Das DVD-Navigationsgerät RNS 510 ist top ausgestattet und technisch auf aktuellem Stand. Es zeigt eine farbige Karte (2D oder 3D) auf dem Touchscreen. Die Bedienung ist sehr einfach und die Anzeige wird von einem Zweitdisplay mit Pfeildarstellung im Tacho unterstützt. Die Multifunktionsanzeige Plus und eine AUX-IN-Buchse sind im Gerätepreis bereits enthalten. Die Navigations-Daten (von Navteq, für Westeuropa) und Musik im MP3 oder WMA-Format werden auf einer 30 GB Festplatte gespeichert. Die Zielführung kann dynamisch über TMC-Empfang erfolgen. MP3s können ebenfalls von SD-Karte abgespielt werden. Das RNS 510 akzeptiert maximal 2GB große SD-Karten, ab Herbst 2009 auch 32GB große SDHC-Karten.
 
Dynaudio Die Radio/Navigationsgeräte lassen sich mit dem Dynaudio Soundsystem erweitern. Das Soundsystem verfügt über 8 Lautsprecher, 8-Kanal-Verstärker, fahrzeugspezifische Klangabstimmung und 300 Watt Gesamtleistung. Das System ist sehr neutral abgestimmt und spielt äußerst präzise. Für 550 EUR bekommt man keine vergleichbare Nachrüstlösung.
 
Media-IN Für die Navis RNS 310, RNS 510 und die Radios RCD 310, RCD 510 gibt es als Option die Multimedia-Buchse Media-In. In dieser Option ist immer auch die Mittelarmlehne enthalten, somit reduziert sich der Aufpreis auf ca. 160 EUR. Hier lassen sich MP3-Datenträger wie USB-Sticks, MP3-Player, Festplatten und iPod anschließen und über das Radiosystem anzeigen und bedienen. Unterstützt werden die Formate MP3, WMA, OggVorbis und AAC. Angeschlossen wird das Gerät über ein Adapterkabel - über das VW Zubehör sind verschiedene Ausführungen (Mini-USB, USB, iPod, Aux-In) erhältlich. Es gibt eine Bestellvariante mit Anschlußkabel für normale USB-Geräte und eine andere für das iPod-Kabel. Das jeweils andere muß man im Zubehör kaufen.Eine extra Aux-In-Buchse ist bei den Geräte RCD310, RCD510 und RNS510 allerdings bereits enthalten.
Beim RCD 510 ist die Media-In-Option nicht sonderlich interessant, da dieses Gerät auch große SDHC-Karten abspielen kann. Allerdings ist der Zugriff auf die Musikdateien mit einer Festplatte an der Media-In-Schnittstelle schneller als über die SD-Karte. Dagegen benötigen Festplatten an der Media-In-Schnittstelle unter Umständen soviel Zeit zum Anlaufen, das die Fortsetzung beim letzten gespielten Lied scheitert.
 
DAB+ Ob sich die Ausstattung mit DAB lohnt, ist stark davon abhängig, ob die heimischen Sender überhaupt in DAB ausstrahlen. Ab 05/2012 sind RCD310 und RCD510 mit einer DAB+ Option bestellbar.
 

Meine Empfehlung

Minimum Als Mindest-Ausstattung empfehle ich die Comfortline-Ausstattung mit 4 Türen mit hinteren Fensterhebern, Multifunktionsanzeige Plus, Nebelscheinwerfer, Winterpaket und Radio RCD310. Damit hat man eine umfassende Ausstattung und bekommt keine Probleme beim Wiederverkauf. Ein so ausgestatteter Golf ist ca. 3.200 EUR teurer als die Basisversion.
 
Optimum Möchte man sich etwas besonderes gönnen, dann gilt meine Empfehlung ganz klar der Highline-Version. Mit den zusätzlichen Optionen 4 Türen incl. hinteren Fensterhebern, ParkAssist, Climatronic, Multifunktions-Lenkrad, Radio RCD510 oder Navi RNS310, Licht&Sicht, Keyless Access und Mobiltelefonvorbereitung bleiben dann nur noch wenige Wünsche offen. Der Mehrpreis gegenüber der Basisversion steigt dann auf ca. 6.000 EUR.
 
Stand: 06.05.2012